„Ich wünsche mir für unser Ehrenamt eine stärkere Anerkennung in der Gesellschaft, das heißt eine gute finanzielle und materielle Ausstattung durch unsere Träger, weniger Diskussionen um Notwendigkeiten und vor allem einen gesellschaftlichen Ruck, nicht zu gaffen, nicht im Weg stehen, uns durchzulassen, nicht zu influenzen, nicht uns zu bepöbeln und nicht zu beleidigen oder sogar zu bedrohen, sondern vielleicht nachzudenken oder sogar mitzumachen in unseren Organisationen. Kurz Respekt vor den Betroffenen und Respekt für uns Retter zu haben."
„Respekt und gegenseitige Wertschätzung sind die Grundlage für ein gutes Miteinander. Deshalb unterstützen wir als Sparkasse diese wichtige Initiative und setzen gemeinsam mit unseren Partnern ein Zeichen für mehr Respekt gegenüber unseren Rettungskräften.“
„Unsere Rettungskräfte kommen, wenn Menschen in Not sind. Sie helfen, schützen und retten Leben. Wer sie beleidigt, bedroht oder angreift, gefährdet nicht nur die Einsatzkräfte, sondern auch die Menschen, die dringend auf ihre Hilfe warten. Respekt ist keine Frage des guten Tons – er ist die Voraussetzung dafür, dass Hilfe ankommt. Beschimpfungen, Bedrohungen und Gewalt dürfen niemals zum Berufsrisiko werden. Denn wer Retter angreift, gefährdet Menschenleben.“
„‘Helfen – ohne zu fragen, wem!‘ – Dieses Leitmotiv der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung prägt unser Handeln bis heute. Wir helfen Menschen in Not – unabhängig davon, wer sie sind, woher sie kommen oder in welcher Situation sie sich befinden. Dafür stehen die vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräfte des Roten Kreuzes. Doch Hilfe kann nur dort ankommen, wo Einsatzkräfte ihre Arbeit sicher ausüben können. Respekt bedeutet für uns deshalb nicht nur ein Dankeschön. Respekt bedeutet, Einsatzkräfte passieren zu lassen, ihnen Raum zu geben, Anweisungen zu beachten und ihnen mit Menschlichkeit und Wertschätzung zu begegnen.“
„Unsere Einsatzkräfte retten Menschen aus dem Wasser, sichern unsere Gewässer und übernehmen Verantwortung: ehrenamtlich, bei jedem Wetter, Tag und Nacht – und manchmal unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit.
Dafür erwarten wir keine besonderen Privilegien. Aber Respekt, Rücksichtnahme und Wertschätzung sind nicht verhandelbar. Und ja, manchmal stehen wir Ihnen dabei im Weg. Wenn Sie sich dann über eine gesperrte Straße ärgern oder über ein Einsatzfahrzeug vor Ihrer Einfahrt: Da braucht gerade jemand Hilfe – und wir brauchen Platz zum Arbeiten.
Denken Sie in solchen Momenten daran, wo wir leben: im Kreis Pinneberg. Die Elbe mit ihren Sturmfluten, die Marsch hinter den Deichen, dazu viele Flüsse und immer wieder Starkregen, der Keller und Straßen flutet. Das Wasser ist hier nie weit weg. Beim nächsten Mal steht es vielleicht vor Ihrer Tür. Dann kommen wir. Zu jedem. Und helfen.“
„Wenn andere längst Feierabend haben, stehen viele Retterinnen und Retter bereit: in der Leitstelle, bei Feuerwehren, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen und im Katastrophenschutz. Sie helfen bei Unfällen, Hitze, Starkregen und in Krisen. Oft zusätzlich zu Beruf, Familie und Alltag. Dass wir uns in solchen Momenten auf Hilfe verlassen können und im Alltag kaum darüber nachdenken müssen, ist ein großes Glück. Diese Sicherheit schafft Freiheit in unserem Alltag für uns und unsere Familien. Respekt beginnt dort, wo wir erkennen: Unsere Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit, sondern die tägliche Leistung anderer. Wer hilft, verdient Platz, Rückhalt und Dank! Nicht Behinderung, Gleichgültigkeit oder Gewalt.“
Mein Name ist Sven Müller. Ich lebe in Tornesch im Kreis Pinneberg. Beruflich bin ich als Feuerwehrtechnischer Angestellter für die Kreisverwaltung tätig. Dort bin ich unter anderem für Wartung und Pflege von technischen Gerätschaften der Feuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet zuständig. Dazu engagiere ich mich ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Tornesch.
Im Einsatzfall bin ich so gut wie auf allen Positionen einsetzbar und führe die Aufgaben aus, die in der Situation anfallen. Manchmal als Maschinist (Fahrer), oft als Atemschutzgeräteträger, aber auch alles andere, was so anliegt, erledige ich gerne.
Als Kind habe ich zusammen mit Freunden ein sinnvolles Hobby gesucht. Mit 10 Jahren bin ich mit zwei Freunden in die Moorreger Jugendfeuerwehr eingetreten. Das Hobby hat mir auch im Alter von 18 Jahren immer noch Spaß bereitet, sodass ich dann in die Einsatzabteilung gewechselt bin. Es gibt mir bis heute ein gutes Gefühl, wenn es drauf ankommt, alles andere stehen und liegen zu lassen, um Menschen in Not zu helfen. Obwohl ich sonst eher jemand bin, der den Tag gern durchplant.
Ich wünsche mir, dass alle verstehen, dass wir jedem, der uns ruft, zügig und bestmöglich helfen wollen. Mir ist bewusst, dass einige der dazu nötigen Maßnahmen von Unbeteiligten als störend empfunden werden. Diese dienen allerdings ausschließlich der Sicherheit aller Beteiligten. Das eingesetzte Retter-Team möchte am Ende des Einsatzes körperlich und seelisch unversehrt und mit einem guten Ergebnis wieder einrücken. Dafür brauchen wir Verständnis und keine Respektlosigkeiten.
Mein Name ist Karin Wesel. Ich lebe im Kreis Pinneberg und arbeite bei einem Hamburger Unternehmen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz. Dazu engagiere ich mich ehrenamtlich beim THW Pinneberg.
Wir unterstützen die Feuerwehr bei Bränden, indem wir Glutnester zugängig machen, Dächer verschließen oder Häuser abstützen. Häufig werden wir auch bei Unwettern tätig. Zum Beispiel beseitigen wir umgestürzte Bäume, versorgen kritische Infrastruktur mit Strom, pumpen Tiefgaragen aus oder verlegen Sandsäcke, um zu verhindern, dass Wasser dorthin läuft, wo es niemand haben möchte.
Ich habe mich entschieden, THW-Helferin zu werden, weil ich dazu beitragen möchte, die Folgen von Katastrophen zu mindern.
Für meine Tätigkeit wünsche ich mir, dass die Unterstützung, die wir schon oft erfahren, selbstverständlich wird. Fahrt bitte zur Seite, wenn wir mit Blaulicht und Martinshorn fahren und respektiert unsere Absperrungen, denn diese dienen auch eurer Sicherheit.
Mein Namen ist Ben, ich bin 29 Jahre alt und lebe in Hamburg unmittelbar an der Grenze zu Rellingen. Beruflich leite ich den Bereich „Einsatzlenkung“ eines privaten Hamburger Rettungsdienst-Unternehmens. Dazu engagiere ich mich ehrenamtlich in THW.
Ich engagiere mich im THW, um Menschen in Notlagen mit technischer Hilfe zu unterstützen und dabei Verantwortung zu übernehmen.
Ich bin über einige Umwege beim THW gelandet – und geblieben, weil ich mich hier sinnvoll einbringen, weiterbilden und persönlich entfalten kann.
Ich wünsche mir die notwendige Unterstützung aus Politik und Gesellschaft, um im Einsatz bestmöglich helfen zu können – mit guten Rahmenbedingungen sowie funktionierendem und zeitgemäßem Material.
Mein Name ist Eva Sühlsen, ich bin 42 Jahre alt und lebe im Kreis Pinneberg. Beruflich arbeite ich als Abteilungsleiterin Bevölkerungsschutz in der Kreisverwaltung Pinneberg.
Ich sorge im Hintergrund gemeinsam mit meinen Kolleg*innen dafür, dass potenzielle Gefahren und Risiken für den Kreis Pinneberg bewertet und Vorbereitungen für den Ernstfall getroffen werden. Das fängt bei der Erstellung von Katastrophenschutzplänen an, geht über Beschaffung von Material, persönlicher Schutzausrüstung und Fahrzeugen für die Einsatzkräfte, Aus- und Fortbildung bis hin zur Information und Kommunikation der Bevölkerung.
In meinem Job trage ich dazu bei, die Sicherheit und Krisenfestigkeit des Kreises Pinneberg zu erhöhen. Meine Arbeit und die Arbeit meiner Kolleg*innen dient dem Schutz von Menschenleben, der Umwelt und der Region.
Retten ist Teamarbeit – und ein Einsatz gelingt nur, wenn im Hintergrund die Zahnräder ineinandergreifen. Meine Motivation ist es, das Fundament für die Einsatzkräfte im Kreis Pinneberg zu bauen. Zu wissen, dass unsere Arbeit den ehrenamtlichen Kräften da draußen die Sicherheit gibt, die sie für ihren Job brauchen. Ebenso motiviert es mich, mit so vielen engagierten ehrenamtlichen Kräften zusammenarbeiten zu dürfen.
Wir halten unseren Rettern im Hintergrund den Rücken frei – und ich wünsche mir, dass die Gesellschaft das da draußen auch tut. Ein konkretes Beispiel: Wenn wir bei großen Lagen Bereitstellungsräume einrichten, koordinieren wir Hunderte von Einsatzkräften und Fahrzeugen. Das funktioniert nur, wenn Zufahrten freigehalten werden und die Bevölkerung verständnisvoll reagiert. Rückgrat zeigen bedeutet hier: Absperrungen akzeptieren, Anweisungen befolgen und begegnen Sie den Einsatzkräften mit Respekt. Nur wenn die Gesellschaft uns den Rücken freihält, können wir unseren Job machen und es kommt gezielt dort Hilfe an wo sie benötigt wird.
Mein Name ist Katharina Hermann. Ich bin Notfallsanitäterin und Wachleitung im Kreis Pinneberg.
Ich bin seit 15 Jahren im Rettungsdienst tätig. Erst habe ich die Ausbildung zur Rettungssanitäterin, dann zur Rettungsassistentin und anschließend noch zur Notfallsanitäterin gemacht und bin seitdem in diesem Beruf geblieben.
Damals wusste ich nicht viel über den Beruf und habe mich aus Neugierde einfach beworben und wurde sogar angenommen. Ich wusste ehrlicherweise nicht ganz, was auf mich zukommt aber bereue keine Sekunde, diesen Weg eingeschlagen zu haben. Dieser Job ist so vielseitig und außergewöhnlich – jeder Dienst ist anders. Mit jedem Kollegen ist es anders. Jeder Patient ist anders. Zu Schichtbeginn weiß man nie, was einen erwarten wird – das hält den Job und somit den Alltag sehr spannend und abwechslungsreich.
In meiner Zeit auf der Straße habe ich eine Menge Erfahrungen gemacht und viele Situationen miterlebt. Leider kommt es immer wieder vor, dass wir in unseren Einsätzen angegangen werden. Ob verbal oder auch körperlich. Letztendlich sind wir ausschließlich dafür da, um jedem Menschen in jeder Lebenslage zu helfen. Wir behandeln jeden gleich: egal welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder welches Alter. Wir helfen jeder Person. Bedingungslos. 24 Stunden. 7 Tage die Woche 365 Tage im Jahr. Ein gewisser Respekt uns als Menschen und unserem Beruf gegenüber sollte eigentlich Grundvoraussetzung sein. Leider erlebt man, besonders als Frau im Rettungsdienst, abwertende oder anzügliche Kommentare. Ich würde mir wünschen, dass auch unsere Patienten alle Rettungsdienstler gleich und mit Respekt behandeln.
Mein Name ist Joana, ich bin 2004 geboren und lebe in Klein Nordende im Kreis Pinneberg. Aktuell studiere ich Wirtschaftsingenieurwesen bei der SH-Netz.
Ich engagiere mich ehrenamtlich in der freiwilligen Feuerwehr. Wir helfen in den verschiedensten Situationen von technischer Hilfe jeglicher Art bis zur Brandbekämpfung.
Durch meinen Opa und Bruder wurde ich damals inspiriert, in die Jugendfeuerwehr einzutreten. Heute freue ich mich, der Gesellschaft durch mein Ehrenamt etwas zurückgeben zu können.
Ich wünsche mir, dass wir durch unser gemeinschaftliches Engagement eine starke Gesellschaft bilden und aufeinander Rücksicht nehmen - dass der Zusammenhalt, den wir im Einsatz erleben, auch darüber hinaus spürbar bleibt.
Mein Name ist Inken F. Grundorf. Von Beruf bin ich Lohn- und Gehaltsbuchhalterin. Ehrenamtlich engagiere ich mich als stellvertretende Bereitschaftsleiterin in der DRK-Bereitschaft Wedel. Zudem bin ich ausgebildet als Sanitäterin, Betreuungshelferin und Gruppenführerin.
Wir sichern Veranstaltungen sanitätsdienstlich ab oder sind da, wenn unser Melder piept und wir zu einem Betreuungs- oder Verpflegungseinsatz alarmiert werden. Wichtig ist immer, dass das „Retten“ nie alleine passiert, sondern es immer eine Teamleistung ist. Ob ich auf einem Sanitätsdienst mit einem Kollegen aus der Wache Wedel unterwegs bin. Oder ob wir als Gruppe zu einem Betreuungseinsatz fahren. Gerne arbeite ich auch übergreifend mit anderen DRK-Bereitschaften zusammen.
Die endgültige Entscheidung in die DRK Bereitschaft einzutreten kam, als ich noch Schatzmeisterin für einen DRK-Ortsverein war. Auf einer Veranstaltung unser örtlichen Feuerwehr kam ein Feuerwehrkamerad auf mich zu und fragte, ob ich als DRK-Angehörige dem kleinen Jungen ein Pflaster kleben könnte. Aber klar kann ich das, war meine Aussage, und somit gesagt und getan. Danach wurde mir aber erst bewusst, was eigentlich mein DRK-Logo mit dem Roten Kreuz für Menschen wirklich bedeutet und für mich stand fest, dass ich gerne mehr wollte, als mich nur im Ortsverein zu engagieren. Und ich bin ehrlich, mein Erste-Hilfe-Kurs ist wie bei uns meisten schon viel zu lange her gewesen zu diesem Zeitpunkt. Somit stand für mich fest, ich möchte mehr über das DRK wissen, was gibt es noch und wie werde ich sicherer als nur ein Pflaster zu kleben. Bevor ich in meine DRK-Bereitschaft Wedel gekommen bin, war ich noch in einer anderen Bereitschaft, welche zauberhaft, aber irgendwie für mich nicht passend war. Während meiner Helfergrundausbildung lernte ich natürlich auch andere DRKler kennen und irgendwann schaute ich mir dann die Bereitschaft Wedel an und ich merkte schnell, das ist meine Heimatwache für mich und diese ist es bis heute.
Ich wünsche mir, dass nicht nur der Respekt gegenüber uns Einsatzkräfte wieder mehr Einzug in unsere Gesellschaft hält. Sondern auch gegenüber den Betroffenen. Egal in welcher Lage wir uns befinden, ob wir helfen als Sanitäter oder als Betreuungshelfer – die Menschen, denen wir helfen, befinden sich in einer Notlage und hier ist es mehr als wünschenswert, dass man nicht stehen bleibt und zuschaut, nicht das Handy herausholt und Fotos macht und nicht mit Kommentaren in unsere Behandlung oder den Einsatz reinquatscht. Ich würde mir mehr den Respekt des Abstands wünschen für die Menschen, die sich in einer Notlage befinden und auch für uns Helfer. Man darf nicht vergessen, gerade im Sanitätsbereich ist es nicht untypisch, dass wir am Boden arbeiten und kniend neben dem Patienten sind. Es liegt dort unser Material, ein Mensch der Hilfe braucht und dann ist es schon schwierig, wenn dann noch Leute um einen herumstehen und nicht nur den Rettungsweg versperren, sondern wir auch noch aufpassen müssen, dass man nicht auf uns, den Patienten oder unser Material tritt. Auch wenn wir ausrücken mit unseren Fahrzeugen oder an Einsatzstellen eintreffen und der Verkehr noch umgeleitet werden muss. Nein, wir machen es nicht extra, die Straße eventuell zu blockieren, auch wir müssen erst einmal schauen, wo wir hinkönnen und dürfen. Und auch in diesen Lagen behalten wir zum Glück unsere Ruhe und helfen jedem.
Mein Name ist Judith Schlüter, ich bin 32 Jahre alt und lebe in Bullenkuhlen im Kreis Pinneberg.
Ich arbeite im Bevölkerungsschutz und engagiere mich in der Freiwilligen Feuerwehr
Ich habe mich für meine Arbeit und mein Ehrenamt entschieden wegen dem Miteinander und der Kameradschaft einheitenübergreifend und weil ich das Leben der Menschen ein bisschen sicherer machen möchte.
Für meine Arbeit wünsche ich mir Respekt für alle Kameradinnen und Kameraden und dass sie alle immer gesund von ihren Einsätzen und Übungen nach Hause kommen.
Mein Name ist Maya Senge, ich bin 2007 geboren und lebe in Elmshorn im Kreis Pinneberg. Ich bin Schülerin und werde dieses Jahr mein Abitur machen. In meiner Freizeit engagiere ich mich ehrenamtlich bei der DLRG.
Mein Einsatz beginnt für mich nicht erst dann, wenn etwas passiert. Ich helfe in der Schwimmausbildung Menschen dabei, sicher schwimmen zu lernen, Gefahren richtig einzuschätzen und sich im Ernstfall selbst und andere schützen zu können. Denn der beste Notfall ist ein Notfall, den es gar nicht erst gibt. Im Einsatz bin ich Strömungsretterin und rette Menschen schwimmerisch aus dem Wasser, wenn Boote an ihre Grenze kommen.
Mich motiviert vor allem das Gefühl, mit meinem Engagement etwas Sinnvolles für andere Menschen tun zu können. Bei der DLRG gebe ich mein Wissen in der Schwimmausbildung weiter und bin als Strömungsretterin bei Einsätzen aktiv. Besonders wichtig ist mir dabei, mich auf mein Team verlassen zu können und Menschen zu helfen sowie durch gute Vorbereitung und Aufklärung Notfälle möglichst zu verhindern. Zu wissen, dass mein Einsatz im Ernstfall Leben retten kann, motiviert mich sehr.
Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen die Gefahren im und am Wasser kennen, diese ernst nehmen und lernen, sicher mit ihnen umzugehen. Mein Ziel ist, dass möglichst wenige Menschen überhaupt in eine Situation geraten, in der sie gerettet werden müssen.
Im Einsatz wünsche ich mir, meinen Auftrag sicher erfüllen zu können, auch wenn Unbeteiligte dafür Kompromisse eingehen müssen. Wenn wir zum Beispiel eine Straße sperren müssen, hat das einen Grund, der respektiert werden soll. Ich mache meine Arbeit rein ehrenamtlich, verlasse meine Schule und meine Familie, um Leben zu retten und möchte gesund zurückkehren.
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